Lieben und Leiden.

loneliest

"One is the loneliest number that you'll ever do
Two can be as bad as one
It's the loneliest number since the number one"

Eine Textzeile, die mich zum Nachdenken anregt.
Jeder ist sich selbst der Nähste?
Jeder hat sein Päckchen zu tragen- der eine mehr, der andere weniger.
Wir versuchen unser Päckchen allein zu tragen, geben immer weniger von uns Preis, schleifen dieses riesen Päckchen hinter uns her, brechen manchmal unter der Last des Päckchens zusammen.Das vermeidliche Päckchen wird zu Packet.

Muss ich es wirklich ganz allein tragen, oder gibt es Menschen, auf die ich mich stützen kann?
Gibt es Menschen auf die man sich wirklich verlassen kann, oder macht es nur für einen Moment den anschein das es so ist und man hat hinterher noch mehr an seine Päckchen zu knabbern?
Nicht jeder kann mit unserem Päckchen umgehen.
Doch manchmal gibt es da jemanden, der uns dabei helfen möchte, das der Inhalt des Päckchens abnimmt.
Wir geben also ein Stück von uns Preis- manchmal auch mehr. Manchmal öffnen wir unser Päckchen für einen kurzen Moment und lassen die vertraute Person hinein sehen.
Er sieht das, was wir mit uns rumschleppen. Tiefe Abgründe unserer selbst, die wir oft selbst nicht zu ergründen wissen.
Wir kehren unser innerstes nach außen und für einen Augenblick sind wir so verletzlich und doch unverwundbar.
Denn wir ja haben unser Päckchen.

Und manchmal versucht dieser Mensch, dem wir unser Päckchen anvertrauen, dieses zu ignorieren oder es rosa Rot mit Schleife einzupacken.
Und wir hoffen, das er erkennt das dieses Päckchen uns zu ersticken erdroht- doch er sieht nur das Rosa Rote Papier das er zum Selbstschutz drum gewickelt hat.

Und dann nehmen wir unser Päckchen und stecken es in einen Sack und verstecken diesen Sack vor diesem Menschen.
Und wir glauben es auch vor uns verstecken zu können. Und manchmal scheint es auch so.
Doch wir wissen das wir uns damit nur temporär bescheißen können, das der Inhalt des Päckchens uns wieder einholen wird.
Denn für uns extestiert das Scheifenband und das Rosa Papier drum herrum nicht.
Wir wissen das das Päckchen ein Teil von uns ist.
Und das wir es doch allein tragen müssen.

15.12.10 10:00, kommentieren

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La Roux - In For The Kill

Wir können unser Verlangen bekämpfen 
Aber wenn wir anfangen Feuer zu legen
Werden wir immer so heiß
Ob wir es mögen oder nicht
Sie sagen, wir können lieben, wem wir vertrauen
Aber was ist Liebe ohne Lust?
Zwei Herzen mit exakter Aufopferung
Und was sind Gefühle ohne Emotionen?

Ich gehe da rein für die Vernichtung
Ich mach das wegen nem Kick
Uh, ich hoffe du wirst verstehen
Und lässt meine Hand nicht los
(2x)

Ich hänge meine Hoffnungen draußen auf die Leine
Damit sie rechtzeitig für dich bereit sind
Wenn du sie zu lange draußen lässt
Werden sie von der Sonne vertrocknet sein
Punkte und Fragezeichen
Meine Worte zittern bevor ich angefangen habe
Wie weit kannst du Emotionen senden?
Kann diese Brücke den Ozean überqueren?

Ich gehe da rein für die Vernichtung
Ich mach das wegen nem Kick
Uh, ich hoffe du wirst verstehen
Und lässt meine Hand nicht los
(2x)

Lass uns in den Krieg ziehen
Um Frieden zu machen
Lass uns kühl sein
Um Hitze zu erzeugen
Ich hoffe in Dunkelheit
Werden wir sehen
Und du wirst von mir vom Licht nicht geblendet sein

Ich gehe da rein für die Vernichtung
Ich mach das wegen nem Kick
Uh, ich hoffe du wirst verstehen
Und lässt meine Hand nicht los

1 Kommentar 15.12.10 09:48, kommentieren

I'm Not Your Toy

Liebe, Liebe ist wie eine hartnäckige Jugend
Die du lieber nur verleugnen würdest
Ich gehe auf einem kaputten Dach
Während ich den Himmel betrachte

Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du willst mich nicht
Du magst nur die Aufmerksamkeit
Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du magst mich nicht
Du willst nur die Aufmerksamkeit

Ich bin nicht dein Spielzeug
Das ist keine herkömmliche Liebesgeschichte
(x2)

Liebe, Liebe versteckt sich in einem rauchigen Licht
Ich kann nie die Wahrheit finden
Junge, deine Berührungen verwirren mich
Ich wünschte ich könnte dir glauben

Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du willst mich nicht
Du magst nur die Aufmerksamkeit
Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du magst mich nicht
Du willst nur die Aufmerksamkeit

Ich bin nicht dein Spielzeug
Das ist keine herkömmliche Liebesgeschichte
(x3)

Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du willst mich nicht
Du magst nur die Aufmerksamkeit
Es ist keine wahre Liebe und nur gespielte Zuneigung
Du magst mich nicht
Du willst nur die Aufmerksamkeit

Ich bin nicht dein Spielzeug
Das ist keine herkömmliche Liebesgeschichte

15.12.10 09:45, kommentieren

sehnsucht

und doch nur....

Geltungssucht

und doch nur...  

Herrschsucht

und doch nur...

Habsucht

und doch nur...

Eifersucht

und doch nur...

Essucht

und doch nur...

Kotzsucht

und doch nur...

Magersucht

und doch nur...

.Todessucht

und doch nur...

SEHNSUCHT

13.12.10 10:36, kommentieren

bulimie

Bulimie bedeutet... Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen zuviel essen und dann aus Reue kotzen. Bulimie ist nicht einfach nur eine Phase, die von alleine vergeht. Bulimie ist nicht einfach nur ein bisschen krank sein, zum Doktor gehen, und gesund herauskommen. Bulimie ist Sterben, und doch Weiterleben. Bulimie ist Aufgeben, und doch Weiterkämpfen. Bulimie ist keine Disziplinlosigkeit. Bulimie ist absoluter Kontrollverlust. Bulimie ist nicht ein 2. und 3. mal nachschenken. Bulimie ist ein Wochenvorrat von sämtlichen Nahrungsmitteln, Resten bis hin zu rohen Lebensmitteln, wenn nichts mehr den Wahn sättigen kann. Bulimie ist nicht zum Klo zu rennen, um sich schnell wieder des Essens zu entledigen. Bulimie ist zum Bad zu kriechen, zu hoffen, dort auch anzukommen, bevor der pralle und schmerzende Magen platzt. Bulimie ist nicht nur den Finger in den Mund stecken, und alles wieder loswerden. Bulimie ist die Hand fast bis zum Gelenk und noch weiter in den Rachen zu schieben, weil sich der Magen nahezu weigert, auch nur irgendeines seiner erworbenen Lebensmittel wieder rauszurücken. Bulimie ist nicht sich nach erfolgreichem Übergeben zufriedenzustellen. Bulimie ist sich anschließend wieder auf die Waage zu kämpfen, um zu überprüfen, ob nun wirklich kein Gramm mehr angezeigt ist. Bulimie ist nach langem Dahinvegetieren endlich wieder Gefühle zeigen, denn Bulimie ist endlich weinen können. Bulimie ist eine Konzentration der großen, weiten, gefährlichen und furchteinflößenden Welt auf eine Welt der simplen Mathematik, die berechenbar wird. Bulimie wird in eine überschaubare Welt von Kalorienzählen, Waageanzeigen, Sportminuten und Dauer der eingenommenen Lebensmittel bis hin zur Verdauung. Bulimie ist das Wissen der Naturgesetze, wie etwa dass Schokolade keine halbe Stunde benötigt, bis der Körper die Kalorien aufgenommen hat. Bulimie bedeutet Streß, Zeitdruck und damit das Trainieren der Organisation. Bulimie bedeutet Timen, wann man alleine und ungestört ist, wieviel man in welchem Zeitraum essen kann, wann man anfangen muß, es wieder loszuwerden, wie lange sich die Dauer der Entledigung ziehen kann, wie oft sich die Prozedur wiederholt. Bulimie bedeutet nicht, irgendwann mit erhobenem Zeigefinger von Mitmenschen zur Besserung ermahnt zu werden. Bulimie bedeutet, irgendwann von seinen Schwestern auf dem Flur zwischen Küche und bereits offenen Badezimmertür gefunden zu werden. Bewußtlos liegend, inmitten von Blut und Erbrochenem. Bulimie bedeutet, als letzten Gedanken vor der Ohnmacht nur jene Angst zu haben, es nicht mehr rechtzeitig zu schaffen, diesen schweren Klumpen aus dem Magen zu befördern. Bulimie bedeutet als einzige Angst zu haben, als fettes Schwein beerdigt zu werden. Bulimie bedeutet, jede Hilfe abzulehnen, die einem angeboten wird. Bulimie bedeutet jede Hilfe als Zerstörung der schönen, kleinen, simplen Mathematik-Welt anzusehen. Bulimie bedeutet auch Angst vor dieser Mathematik-Welt - davor, dass man nicht weiß, wieviele Kalorien man nun aufgenommen hat, Angst davor, nicht zu wissen, was die Waage als nächstes anzeigt. Bulimie bedeutet, jede Zahl auf der Waage als Niederlage zu sehen, wenn sie größer ist, als erhofft. Jede Zahl, die größer als Null ist, ist eine Niederlage. Bulimie bedeutet vom Arzt gesagt zu bekommen, dass jeder weitere Rückfall, die unmittelbare Ursache eines Herzinfarkts sein könnte… und irgendwann auch sein wird. Bulimie bedeutet sich diese Gefahr immer vor Augen zu halten, wenn man beschließt, doch eine Kleinigkeit gegen den quälenden Hunger zu essen. Bulimie bedeutet zu wissen, dass jeder Bissen einen erneuten Fressanfall auslösen kann. Bulimie bedeutet sich langsam bewußt zu machen, dass jeder Bissen zum Mord an sich führen könnte. Bulimie bedeutet zu ahnen, dass während des Schreibens dieser Zeilen, eine andere Person sich zum ersten Mal den Finger in den Hals steckt, um einen Kuchen, den man zuviel verdrückt hat, wieder loszuwerden. Bulimie bedeutet Einsamkeit und Isolation. Bulimie bedeutet, mit niemandem darüber reden zu können, schweigen zu müssen. Da Bulimie für andere doch nur bedeutet, einmal mehr keine Disziplin gezeigt zu haben, und aus Reue ein bisschen gekotzt zu haben.

13.12.10 10:27, kommentieren

mitternachtszirkus

ich war immer die böse

ich war immer allen egal

ich war nie wichtig genung

ich war nie gut genug

 

ich war die, die man ignorieren konnte

ich war die, die man anschreihen konnte

ich war die, der man messer ins herz rammen konnte

ich war die die man verletzen konnte


ich wars nicht wert das man sich um mich kümmerte

ich wars nicht wert das man um mich käpfte

ich war keine anstrengung wert

kein wort

keine tat

kein gedanke wurde verschwendet

kein atenzug zuviel 

für mich


ich bin allein

allein mit mir selbst

hab keine freunde mehr

hab einen freund

ich bin ihm egal

einen freund

der unfähig ist

zu reden

zu lieben?

ich habe angst vor seinen gedanken

will sie garnicht wissen

ständiges unbenanntes gefühl in mir

das gefühl nicht zu genügen

es frisst mich auf

es zerstört mich


ich bin mir selbst nicht gut genug

ich hasse mich

ich hasse meinen körper

ich hasse meine gedanken

ich hasse mein handeln

ich hasse meine worte/sätze/monologe

ich hasse mich dafür, für das was ich bin


ich lasse niemanden mehr an mich herran

das allte muster

sage nichts mehr

habe aufgehört zu leben

bin stehen geblieben

drehe mich im kreis

auf der suche nach dem richtigem weg

einer antwort

einem ziel

ich weiß nicht wohin ich gehen soll

wem ich vertrauen kann

wer ich bin

wie ich sein möchte

es ist so wahnsinnig schwierig

zu leben 

zu atmen

auszustehen

ich bin ratlos, klein, ohnmächtig

schwach und voller angst

verzweifelt, neurotisch und leer

woller wiederspüche

nichts passt zusammen

nichts davon ergiebt sinn

ich fühle mich wie eine tickene zeitbombe

als wenn jeder tag der letzte sein könnte

ich fühle mich gefangen in mir

unter druck gesetzt

überfordert

unterfordert

ich fühle mich nicht wohl mit mir

nie 

niemals

ich fühle mich nutzlos

zerrissen und ausgebrannt

mehr tot als lebendig

ich fühle sehr viel schmerz und wut

ich fühle mich unvollständig

fühle den boden unter meinen füßen schwinden

ich fühle von allem zuviel

ich mache mir zu viele gedanken

sie machen mir das leben schwer

unausgesprochenes

rede nicht mehr 

zeige nichts mehr

kann keine liebe mehr geben

habe die kontrolle verlohren

hasse mich dafür

selbsthass

empfinde nichts positives mehr

alles und jeder zuviel

jedes wort 

jede tat

jede versplichtung

jede berührung

möchte ausbrechen

mich selbst wieder finden

mit mir selbst im reinen sein

möchte mich selbst wieder ertragen können

möchte die menschen um mich herrum wieder ertragen können

möchte wieder ans telefon gehen können

ohne angst nichts erzählen zu können

sinnlosigkeit des sein

wozu bin ich überhaubt noch auf der welt?

wozu morgens aufstehen?

wozu tag für tag aufs neue kämpfen?

wozu tag für tag mich selbst aushalten?

wozu atmen?

wofür?

für wen?

für mich selbst?

ich bin es nicht wert

ich bin den sauerstoff nicht wert den ich atme, der mich am leben hällt

ich bin die wort nicht wert, die für mich gesprochen werden

ich bin das essen nicht wert, das ich esse, dresse

nichts 

für niemanden

nicht mal für mich selbst

bekonne nichts auf die reihe

tue nichts aus überzeugung

tue so viel nur weil ichs muss

nicht weil ich will

nicht weil ich lust dazu hab

nichts ändert sich

niemand kümmert sich drum

keine hört mich schreihen

niemand sieht mich weinen

niemand sieht wie ich nach hilfe winsle

niemand nimmt mich in den arm

niemand nimmt meine hand

und zeigt mir den richtigen weg

durch das chaos leben

das laberint leben

stehe vor einer sakasse

komme nicht weiter

schaffe es nicht umzudrehen und einen anderen weg zu gehen

schaffe es nicht um hilfe zu bitten



13.12.10 08:36, kommentieren

nachtspaziergang

kommt wir machen einen spaziergang, eine reise ins innere meiner selbst.
es ist dunkel, kalt und gruselig,die sterne funkeln schon lange nicht mehr, man könnte denken es ist nacht, doch das ist es nicht immer
doch nur selten wird es hell und sonnig hier.

ich bin eine frau, anfang 20, durchschnittlich, nichts besonderes, eher zurückgezogen und schon garnicht aufdringlich.
manchmal als währ ich garnicht da und doch nimmt man mich wahr als die hilfbereite, immer gut gelaunte und führsorgliche mutter, freundin, tochter, schwester und frau.
Man meint mich zu kennen, weil sich meine meinung kaum von anderen unterscheiden.
ich rede kaum über mich oder meine ineressen.
vieleicht weils nichts erwähnenswertes zu erzählen gibt
oder weil ich denke das es doch niemanden interessieren würde.
ich bin eine von diesen frauen,von der viele denken sie wüssten bereists alles über sie.

ich setze einfach diese maske auf und bin all das was sie sehen wollen.
mit dieser maske gehöre ich zur norm, bin schlagfertig, witzig, selbstbewusst und lebenslustig.

Nur vor sehr wenigen Personen lege ich die Maske ab, für einen Moment, nur für einen Augenblick- lasse ich mich fallen in der Hoffnung aufgefangen zu werden.

Nicht mehr täuschen; sich nicht mehr verstellen, die eigenen Charaktereigenschaften zum Vorschein kommen lassen, sein wahres Gesicht zeigen.


Währe da nicht die Unsicherheit, die mich zögern lässt.
Mag man mich, wenn ich einfach ich bin? Wenn ich mich so zeige wie ich wirklich bin? Ohne mich zu verstellen, zurückzuhalten und meine Hader vergesse?

Ohne Maske bin ich ein labiles,depressives, zarkhaftes, unsicheres, ängstliches,essgestörtes und sehnsüchtiges kleines Mädchen, das mit allen mitteln um Liebe und Aufmerksamkeit kämpft.
Dessen Begehren einzig und allein darin liegt gemocht und anerkannt zu werden.
Ein Mädchen das verhungert, verhungert an der Sinnlosigkeit des seins.

Doch wollen sie das kleine Mädchen sehen?
Ich denke nicht das mit der Realität jemand umgehen könnte.

Und dann,wenn ich allein bin, zurückgezogen im Schutzmantel der Einsamkeit, kann ich so sein wie ich bin.
und manchmal wünsche ich mir, ich könnte wirklich diese Frau sein, die ich vorgebe zu sein.

12.12.10 09:47, kommentieren