Lieben und Leiden.

nachtspaziergang

kommt wir machen einen spaziergang, eine reise ins innere meiner selbst.
es ist dunkel, kalt und gruselig,die sterne funkeln schon lange nicht mehr, man könnte denken es ist nacht, doch das ist es nicht immer
doch nur selten wird es hell und sonnig hier.

ich bin eine frau, anfang 20, durchschnittlich, nichts besonderes, eher zurückgezogen und schon garnicht aufdringlich.
manchmal als währ ich garnicht da und doch nimmt man mich wahr als die hilfbereite, immer gut gelaunte und führsorgliche mutter, freundin, tochter, schwester und frau.
Man meint mich zu kennen, weil sich meine meinung kaum von anderen unterscheiden.
ich rede kaum über mich oder meine ineressen.
vieleicht weils nichts erwähnenswertes zu erzählen gibt
oder weil ich denke das es doch niemanden interessieren würde.
ich bin eine von diesen frauen,von der viele denken sie wüssten bereists alles über sie.

ich setze einfach diese maske auf und bin all das was sie sehen wollen.
mit dieser maske gehöre ich zur norm, bin schlagfertig, witzig, selbstbewusst und lebenslustig.

Nur vor sehr wenigen Personen lege ich die Maske ab, für einen Moment, nur für einen Augenblick- lasse ich mich fallen in der Hoffnung aufgefangen zu werden.

Nicht mehr täuschen; sich nicht mehr verstellen, die eigenen Charaktereigenschaften zum Vorschein kommen lassen, sein wahres Gesicht zeigen.


Währe da nicht die Unsicherheit, die mich zögern lässt.
Mag man mich, wenn ich einfach ich bin? Wenn ich mich so zeige wie ich wirklich bin? Ohne mich zu verstellen, zurückzuhalten und meine Hader vergesse?

Ohne Maske bin ich ein labiles,depressives, zarkhaftes, unsicheres, ängstliches,essgestörtes und sehnsüchtiges kleines Mädchen, das mit allen mitteln um Liebe und Aufmerksamkeit kämpft.
Dessen Begehren einzig und allein darin liegt gemocht und anerkannt zu werden.
Ein Mädchen das verhungert, verhungert an der Sinnlosigkeit des seins.

Doch wollen sie das kleine Mädchen sehen?
Ich denke nicht das mit der Realität jemand umgehen könnte.

Und dann,wenn ich allein bin, zurückgezogen im Schutzmantel der Einsamkeit, kann ich so sein wie ich bin.
und manchmal wünsche ich mir, ich könnte wirklich diese Frau sein, die ich vorgebe zu sein.

12.12.10 09:47

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