Lieben und Leiden.

mitternachtszirkus

ich war immer die böse

ich war immer allen egal

ich war nie wichtig genung

ich war nie gut genug

 

ich war die, die man ignorieren konnte

ich war die, die man anschreihen konnte

ich war die, der man messer ins herz rammen konnte

ich war die die man verletzen konnte


ich wars nicht wert das man sich um mich kümmerte

ich wars nicht wert das man um mich käpfte

ich war keine anstrengung wert

kein wort

keine tat

kein gedanke wurde verschwendet

kein atenzug zuviel 

für mich


ich bin allein

allein mit mir selbst

hab keine freunde mehr

hab einen freund

ich bin ihm egal

einen freund

der unfähig ist

zu reden

zu lieben?

ich habe angst vor seinen gedanken

will sie garnicht wissen

ständiges unbenanntes gefühl in mir

das gefühl nicht zu genügen

es frisst mich auf

es zerstört mich


ich bin mir selbst nicht gut genug

ich hasse mich

ich hasse meinen körper

ich hasse meine gedanken

ich hasse mein handeln

ich hasse meine worte/sätze/monologe

ich hasse mich dafür, für das was ich bin


ich lasse niemanden mehr an mich herran

das allte muster

sage nichts mehr

habe aufgehört zu leben

bin stehen geblieben

drehe mich im kreis

auf der suche nach dem richtigem weg

einer antwort

einem ziel

ich weiß nicht wohin ich gehen soll

wem ich vertrauen kann

wer ich bin

wie ich sein möchte

es ist so wahnsinnig schwierig

zu leben 

zu atmen

auszustehen

ich bin ratlos, klein, ohnmächtig

schwach und voller angst

verzweifelt, neurotisch und leer

woller wiederspüche

nichts passt zusammen

nichts davon ergiebt sinn

ich fühle mich wie eine tickene zeitbombe

als wenn jeder tag der letzte sein könnte

ich fühle mich gefangen in mir

unter druck gesetzt

überfordert

unterfordert

ich fühle mich nicht wohl mit mir

nie 

niemals

ich fühle mich nutzlos

zerrissen und ausgebrannt

mehr tot als lebendig

ich fühle sehr viel schmerz und wut

ich fühle mich unvollständig

fühle den boden unter meinen füßen schwinden

ich fühle von allem zuviel

ich mache mir zu viele gedanken

sie machen mir das leben schwer

unausgesprochenes

rede nicht mehr 

zeige nichts mehr

kann keine liebe mehr geben

habe die kontrolle verlohren

hasse mich dafür

selbsthass

empfinde nichts positives mehr

alles und jeder zuviel

jedes wort 

jede tat

jede versplichtung

jede berührung

möchte ausbrechen

mich selbst wieder finden

mit mir selbst im reinen sein

möchte mich selbst wieder ertragen können

möchte die menschen um mich herrum wieder ertragen können

möchte wieder ans telefon gehen können

ohne angst nichts erzählen zu können

sinnlosigkeit des sein

wozu bin ich überhaubt noch auf der welt?

wozu morgens aufstehen?

wozu tag für tag aufs neue kämpfen?

wozu tag für tag mich selbst aushalten?

wozu atmen?

wofür?

für wen?

für mich selbst?

ich bin es nicht wert

ich bin den sauerstoff nicht wert den ich atme, der mich am leben hällt

ich bin die wort nicht wert, die für mich gesprochen werden

ich bin das essen nicht wert, das ich esse, dresse

nichts 

für niemanden

nicht mal für mich selbst

bekonne nichts auf die reihe

tue nichts aus überzeugung

tue so viel nur weil ichs muss

nicht weil ich will

nicht weil ich lust dazu hab

nichts ändert sich

niemand kümmert sich drum

keine hört mich schreihen

niemand sieht mich weinen

niemand sieht wie ich nach hilfe winsle

niemand nimmt mich in den arm

niemand nimmt meine hand

und zeigt mir den richtigen weg

durch das chaos leben

das laberint leben

stehe vor einer sakasse

komme nicht weiter

schaffe es nicht umzudrehen und einen anderen weg zu gehen

schaffe es nicht um hilfe zu bitten



13.12.10 08:36

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